Bierglser und Krge Flensburger Brauereien


Egal ob Bier aus der Flasche oder aus dem Fass kommt, es wird meist aus Gläsern getrunken. Trotz der unzähligen Glasformen gibt es für unterschiedliche Biersorten auch entsprechende Gläser. Besonders bekannt ist bis heute z.B. der Stups Becher für Berliner Weisse, das Kölsch in der typisch schmalen zylindrischen Stange. Sehr begehrt waren durch die hohe Stabilität auch so genannte Henkelgläser. Glückauf-, Braumeister- und Deutsch-Herren-Seidel waren für den Ausschank in der Gaststätte durch Ihre Dickwandigkeit sehr beliebt. Die Herstellung dieser Pressgläser war maschineller Art. Die Innenoptik und Facetten im Glas sollten von den Schlieren beim Pressen in der Herstellung ablenken.

Für gesellige Runden war bis in die 1990er Jahre der 2 L-Bierstiefel sehr beliebt. Alle Bierstiefel gelten als relativ selten.

Bei den Gläsern und Krügen beschränke ich meine Sammlung auf die Exponate bis 1991. In der neueren Zeit ist das Aufkommen an neuen, unterschiedlichen Exponaten einfach zu groß. Ebenso fallen Exponate die höchstwahrscheinlich als Probestücke hergestellt wurden nicht in mein Interessengebiet. Somit ist diese Aufstellung nicht als Katalogisierung zu verstehen.

zuerst beginne ich mit der Darstellung der ältesten bekannten Gläser der Flensburger Brauereien A.G. 1919-1937 und der Emil-Petersen-Zeit von 1937 bis 1969.
Die Quick Limonade hat zwar keinen direkten Hinweis auf die Brauerei, ist jedoch exklusiv von der Flensburger Brauerei vertrieben worden.

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  • Aus Deutschlands nördlichster Braustätte, der Flensburger Brauereien Emil Petersen & Co. KG, kommen die Exponate in nzweiten Abschnitt mit der so genannten blauen Schrift.
    Diese Gläser sind alle ausschließlich im Siebdruckverfahren veredelt worden. In diesem Verfahren werden bis zu vier Farben auf das Glas gebrannt.
    Wie auch im letzten Kapitel geschehen gibt es durch dieses Verfahren Gläser, denen auch mal eine Farbe fehlt. Bekannte Exponate werden im Hinweis erwähnt.
    Die Kogge über dem großen Schriftzug soll den Wiedererkennungswert der Marke sicherstellen.

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  • Die so genannte "alte Welle" ist für mich das letzte Kapitel meiner Flensburger Biergläsersammlung. Die Welle ist im Logo durchgängig und im Segel der Bierdeckel befinden sich keine Windstreifen. Ab 1991 gab es dann die "neue Welle". In dem Logo besteht die Welle unter der Kogge nun aus Haken. Die Exponate werden von dort an so vielseitig, dass sich das Sammeln zu aufwendig gestaltet.
    In der Mitte des ovalen neuen Logos befindet sich wieder die Kogge, links und rechts des Textes sind die Medaillen aus Melbourne abgebildet. Der Goldrand wird in dieser Epoche in einigen Serien zum Standard.

    Durch neue Veredelungstechniken in der Glasverarbeitung ist es in dieser Zeit erstmals auch möglich kleinere Auflagen für Gaststättenwerbung zu erstellen.

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  • Die im Husumer Schlogang angesiedelte Brauerei kann seit 1770 auf eine lange Tradition zurckschauen.
    Am 01.10.1959 bernahm die Flensburger Brauerei den Geschftsbetrieb der "Husumer Bierbrauerei Clausen Fuglsang" bis zur Schlieung 1980.

    Die Glser aus den Anfngen der bernahmezeit der Flensburger Brauerei tragen noch den Namen Clausen Fuglsang. Dieser verschwindet 1963 in der Neuauflage der Glser. Das neue Logo der 1960er bis 1970er Jahre hat gar keinen Hinweis mehr.
    Das zuletzt bekannte Logo auf den Glsern war bis 1980 im Umlauf.